WIR/ Freie Wähler Wesseling

weitere künftige Schwerpunkte:

Wie auf der Startseite beschrieben, haben WIR kein starres Programm, sondern wollen ein Sprachrohr der Einwohner Wesselings sein und freuen uns auf Ihre Themenvorschläge.
Etliche der schon auf den anderen Unterseiten genannten Punkte werden uns auch der nächsten Ratsperiode beschäftigen.
Darüberhinaus wollen WIR u.a. stärker folgende Themen in Wesselings Politik einbringen:


Im Herbst 2018 stellten WIR Anträge zum Klimawandel:
- Die Stadt soll ein Förderprogramm zur Klimafreundlichen Stadt auflegen, da durch immer weitere Versiegelungen in Wesseling kaum noch natürliche Kühlung möglich ist.
Damit sollen Begrünungen von Hausfassaden und Dächern, Entsiegelungen und Baumpflanzungen unterstützt werden.

- Die Stadt soll ein Förderprogramm zur Altbausanierung und Energieeffizienz auflegen, da entsprechend der Klimaziele von Paris dringend der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß gesenkt werden müssen, auch an den bestehenden Gebäuden in Wesseling.

Die Ratsmehrheit entschied, dass diese und andere Anträge im Rahmen der Leitentscheidungen in den städtischen Haushalt nach Prüfung eingebaut werden sollen. Mit der Konsequenz, dass diese Förderprogramme bis heute nicht angelaufen sind.
WIR werden diese Themen in naher Zukunft wieder einbringen.


Kröte im Teich, Graphik: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Kröte im Teich
WIR fordern, dass für Gartenwasser ausschließlich Zuwasser, aber keine Abwassergebühren mehr berechnet werden. Die Erstattung für Gartenbesitzer ohne Gartenwasserzähler ist auf ein realistisches Niveau zu erhöhen.

Zum Thema Umwelt fordern WIR weiterhin mehr Einsatz erneuerbarer Energien an, auf und in öffentlichen Gebäuden, die komplette Palette Erdwärme, Photovoltaik, Blockheizkraftwerk usw.
Die Anfang 2012 gegründete sog. "Energiegenossenschaft" hatte anscheinend nur Alibifunktion und wurde nach nur zwei Jahren bereits wieder aufgelöst, ohne interessierte Bürger/innen einzubeziehen.

WIR fordern, dass die Fackeln der Industriebetriebe an Heizkraftwerke angeschlossen werden.
Selbstverständlich darf es bei Fehlfunktionen in den Anlagen zu keinerlei Gefährdungen kommen, aber ein Großteil der verpulverten Energie könnte sicher noch sinnvoll genutzt werden.

Seit Jahrzehnten ist es in Wesseling nicht mehr möglich, mehr als vielleicht hundert Sterne zu sehen. Haben Sie hier schon mal die Milchstraße gesehen?
Es liegt nicht mehr an den Abgasen, sondern an der Lichtverschmutzung:
Die Chemiebetriebe leuchten die ganze Nacht über, nicht nur nach unten, sondern mit Neonröhren in alle Richtungen, also auch in den Himmel.
Und die Straßenlaternen stehen hier dichter als in anderen Gemeinden.
Mittlerweile gibt es LED-Lampen, die sehr viel Strom einsparen und nur das bestrahlen, was beleuchtet werden soll und über Bewegungsmelder auch nur dann leuchten, wenn es wirklich nötig ist.
Die jetzige Lichtverschmutzung ist übrigens nicht nur für menschliche Sternenfreunde ein Problem:
Viele Tierarten haben Orientierungsprobleme durch diese nächtliche Beleuchtung, die sogar zu Bestandsgefährdungen führt. Nicht nur Motten sterben beim Versuch, den vielen falschen Monden nahezukommen, auch Zugvögel finden ihre Gebiete nicht mehr.
Sterngucker-Kröte, Graphik: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Sterngucker-Kröte


Markt auf dem Alfons-Müller-Platz, Photo: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Markt auf dem Alfons-Müller-Platz
WIR fordern, dass der Wochenmarkt insbesondere im Lebensmittelangebot erweitert wird.
Sinnvoll wäre es, ihn auf weitere Tage auszudehnen, von denen mindestens einer ein Biomarkt wäre. Mit weiteren Attraktionen und großer Werbung sollte das Stadtmarketing dafür sorgen, dass unser Markt wieder ein Anziehungspunkt auch für Bewohner/innen der Umlandgemeinden wird.

Dazu gehört auch, dafür zu sorgen, dass nicht mehr so viele Geschäfte leerstehen. Die Stadt muss intensivere Gespräche mit den jeweiligen Hausbesitzern führen und ihnen Kompensationen anbieten, damit sie die Geschäfte auch etwas preiswerter als in guten Zeiten vermieten können.

So wie es die Wesselinger Tafel und die Kleiderkammer der Malteser gibt, die tolle Arbeit leisten, so fordern WIR den Aufbau eines Sozialen Kaufhauses in Verbindung mit den Sozialvereinen (z.B. Lichtblick). Hier könnten sozial schwache Leute gebrauchte Sachen preiswert einkaufen. Die Stadt stellt die Räumlichkeiten, der Sozialverein organisiert Verkauf und Spenden.

WIR wollen, dass die Stadt als Projekte für ältere Arbeitslose einen Tante-Emma-Laden und ein Repair-Café am Rathausplatz einrichtet. Neben der Hilfe für die Betroffenen würde die gesamte Innenstadt durch diese Läden für den fußläufigen Nahbereich profitieren.

Maarhof, Photo: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Maarhof
Als weitere Projekte für ältere Arbeitslose fordern WIR, dass die Stadt den Maarhof und den Dikopshof als selbstverwaltete Biobauernhöfe von ihnen führen lassen soll.
Selbstverständlich bedeutet das auch, dass die Ländereien dieser Höfe komplett für Landwirtschaft oder Natur erhalten bleiben und auch keine Teilstücke davon überbaut werden dürfen.
Dikopshof, Photo: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Dikopshof


Denkmal-Logo, Graphik: EHD (anklicken für größer ...)
Denkmal-Logo
WIR wollen, dass die Denkmalliste endlich beherzter um stadtbildprägende Häuser ergänzt wird.
2003 wurde das Haus Römerstr. 60, 2007 zwei Hochwassermarken und 2014 der Einmannbunker unter Denkmalschutz gestellt. Ansonsten ist in den letzten 20 Jahren überhaupt nichts in diesem Bereich passiert, obwohl es genug Anregungen aus der Bürgerschaft hierzu gab:
z.B. Haus des franz. Grenzbeamten Nordstr. 55, Fassade der Norton, Teile der alten Rheinschule und Paulinenstift, die Werkssiedlung Bunsenstr./ Dieselstr., Villa Harhoff usw.

Die Untere Denkmalschutzbehörde ist in Wesseling leider nur ein Anhängsel der Bauaufsicht.
Die Kollegen dort haben genug anderes zu tun und kommen nicht dazu, die Denkmalliste aktiv fortzuschreiben.
Dabei gibt es neben den oben genannten (soweit sie noch stehen) noch weitere für das Stadtbild erhaltenswerte Gebäude: "Zur Eule", Kulisse, Haus Palmbusch (ab 1.OG), das Ensemble Rheinstr. 216-224, Burgstr. 27, Landfrauenschule, Entenfangstr. 27, Villa Coenders u.a.

Unsere Anfrage hierzu im Rat am 22.5.2012 wurde trotz Zusage nie beantwortet und
unser Antrag vom 13.11.2018, am Tag des offenen Denkmals (jeweils am 2. Sonntag im September) auch in Wesseling Denkmäler den Interessierten zu öffnen und die jeweiligen Hausbesitzer dabei zu unterstützen, wurde in die Haushaltsberatungen 2021 verschoben.

WIR fordern, dass sich die Stadt vehementer für Erhalt und Neunutzung von historisch bedeutsamen Gebäuden wie der Post, dem Dikopshof und dem Maarhof einsetzt.
Zur Eule, Photo: E. Hermans(anklicken für größer ...)
Eingang "Zur Eule"

 
sich fortbildende Kröte, Graphik: E. Hermans (anklicken für größer ...)
sich fortbildende Kröte
Wesseling hat etwa 1/30 der Einwohnerzahl Kölns, aber nur 1/1.000 dessen Kulturangebots.
WIR wollen, dass Wesseling ein überregional bekannter Kulturstandort wird.
Daher haben WIR schon den Rhein-Klang-669 ins Leben gerufen ( Einzelheiten siehe hier), der sich mit Wesselinger Lichtern und Konzerten im Spatzentreff kontinuierlich weiterentwickelt,
und haben versucht, das Singende Treppchen zu etablieren ( Einzelheiten siehe hier).

Auch haben WIR schon Stadtführungen in und um Wesseling zu Fuß und per Fahrrad angeboten.
Die Reihen werden fortgesetzt.

Es ist zu hoffen, dass sich noch viele andere Wesselinger/innen berufen fühlen, Ihr Wissen der Allgemeinheit zu vermitteln oder andere kulturelle Veranstaltungen zu machen,
es würde uns sehr freuen, wenn sich auch viel Leute, die aus anderen Kulturkreisen kommen, da aktiv einbringen würden.

WIR halten Musikschulen, Jugendkunstschulen und Volkshochschulen für unverzichtbare Bestandteile der Bildungsstrukturen in unserem Raum und fordern, dass sie in größeren Umfang gefördert werden.


WIR wollen weiterhin, dass in Berzdorf-Nord in Verlängerung der Berggeiststr. ein ebenerdiger Bahnübergang angelegt wird, damit Fußgänger und Radfahrer leichter zu den Geschäften an der Berzdorfer Str. in Brühl-Ost kommen.
Rollator-Kröte, Graphik: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Rollator-Kröte
Soweit noch nicht geschehen, fordern WIR Bordsteinabsenkungen an allen Straßenkreuzungen und -einmündungen (auch auf der gegenüberliegenden Seite), damit Rollstuhl-, Rollator- und Kinderwagenfahrer/innen problemlos hinüber können.