WIR/ Freie Wähler Wesseling

Ein paar weitere Schwerpunkte in den Jahren 2014 bis 2020:

Im Herbst 2016 gab es auch in Wesseling Leute, die Angst hatten, dass es soziale Probleme zwischen den bisherigen Einwohnern und den neu hinzugekommenen Migrant/innen geben könne.
Daher beantragten WIR, dass die Stadt eine "Stiftung für ein soziales Miteinander in Wesseling" gründet, aus der 2 Mitarbeiter/innen der Verwaltung finanziert werden, die sich um die Belange der Bürger/innen und der Migrant/innen kümmern sollten.
Die Angestellten hätten 3/4 ihrer Arbeitszeit vor Ort mit den Betroffenen gearbeitet um Konfliktpunkte/ -zonen zu entschärfen. Die Ratsmehrheit lehnte diesen Antrag ab.
Aber allen Unkenrufen 2015 zum Trotz ist Deutschland nicht untergegangen durch die vor den Kriegen, Elend und Not Geflohenen. Um sie und andere Zuzügler (z.B. Binnenflüchtlinge innerhalb der BRD) besser zu integrieren, sollte die Stadt eine noch aktivere Rollen einnehmen.

gemeinsam leben, Graphik: E. Hermans (anklicken für größer ...)
gemeinsam leben

Fahrrad-Kröte, Graphik: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Fahrrad-Kröte
Anfang 2017 haben WIR beantragt, dass die Überwachung des ruhenden Verkehrs insbesondere auf Radwegen nachts und an Wochenenden erheblich auszuweiten ist.
Z.B. der Radweg des Westrings ist vor den Hochhäusern in fast jeder Nacht und an fast jedem Wochenende zugeparkt, die Fahrradfahrer/innen werden gezwungen, auf der Fahrbahn gegen die Einbahnstraße zu fahren. Es ist ein Wunder, dass es hier noch zu keinen schweren Unfällen gekommen ist.
Der Hauptausschuss beschloss zwar, dass dort künftig schwerpunktmäßig Kontrollen stattfinden sollen, aber es hat sich nichts geändert. Die neu eingestellten Mitarbeiter/innen des Ordnungsamtes arbeiten anscheinend nur zu den normalen Bürozeiten oder finden den Westring nicht.
Das gleiche Problem betrifft auch viele andere Radwege in Wesseling, z.B. vor der Altentagesstätte Westring 1, und Bereiche, wo absolutes Halteverbot gilt, selbst direkt vor dem Betriebshof Erftstraße!


Zu Beginn der Legislaturperiode 2014-20 bekamen die Ausschussvorsitzenden keine zusätzlichen Aufwandsentschädigungen über die der normalen Ratsmitglieder hinaus.
Das wussten alle Beteiligten.
Nach der Landtagswahl 2017 änderte die neue Landesregierung die Gemeindeordnung, seither können die Ausschussvorsitzenden Extragelder beanspruchen.
WIR haben zusammen mit dem SBW beantragt, dass entsprechend § 46 Satz 2 GO NRW diese Gelder in Wesseling nicht gezahlt werden.
Die Mehrheit aus CDU und Grünen lehnte unseren Antrag ab.
Daumen drauf, Photos + Graphik: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Daumen drauf

Schulzentrum, Photo: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Schulzentrum
Im Herbst 2018 stellten WIR diesen Antrag zur Jugendförderung:

Die Stadt soll ein Förderprogramm auflegen (ggfls. im Rahmen einer Stiftung), mit dem den fünf besten Hauptschulabgängern jeden Jahrgangs das Erreichen des Abiturs ermöglicht wird, und das sämtliche Schulkosten, z.B. Bücher, Materialien, individuelle Förderung zur Anpassung an das Niveau der Mitgymnasiasten, Klassenfahrten usw. finanziert.

Die Ratsmehrheit entschied, dass dieser und andere Anträge im Rahmen der Leitentscheidungen in den städtischen Haushalt nach Prüfung eingebaut werden sollen. Mit der Konsequenz, dass dieses Förderprogramm bis heute nicht angelaufen sind.
WIR werden dieses Thema in naher Zukunft wieder einbringen.

 
Im Frühjahr 2016 war bekannt, dass der bisherige Fährmann der Marienfels nach Lülsdorf in Rente geht und keinen Nachfolger hat. Dass es ab Herbst 2017 die neue Fähre RheinSchwan geben würde war da noch lange nicht absehbar.
Daher stellten WIR den Antrag, einen Wasserbus zwischen Wesseling Bahnhof und Schulzentrum Lülsdorf einzusetzen.
Diese Idee wurde von den anderen Parteien belächelt.
Da aber die Stadt Köln beabsichtigt, einen eigenen Wasserbus zusammen mit dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn einzuführen, hat sich die Stadt Wesseling diesem Projekt angeschlossen, jetzt wird geprüft und hoffentlich bald umgesetzt.
Wobei das eigentlich etwas anderes ist:
Die Kölner Planung ist eine reine Schiffslinie, während unser Vorschlag ein Amphibienbus war, der den Rhein nur quert und bis zu den wichtigsten Bahn- und Bushaltestellen in Wesseling und Lülsdorf fährt. So wie der Riverbus in Hamburg, Splashtours in Rotterdam und Lübeck oder Riverride in Budapest.
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Riverbus Hamburg, Photo: SchiffsKanal (anklicken für größer ...)
Riverbus Hamburg