WIR/ Freie Wähler Wesseling

Ein paar weitere Schwerpunkte in den Jahren 2009 bis 2014:

Kohleaktion, Photo: I. Klein (anklicken für größer ...)
Kohle gegen soziale Kälte
In mehreren Wintern haben WIR Brennholz und Briketts an Leute verteilt, die wenig verdienen und noch mit Öfen heizen, "gegen die soziale Kälte".


Ab 2010 haben WIR uns sehr dafür eingesetzt, dass in Urfeld die alte Rheinschule und das daneben liegende Paulinenstift erhalten bleiben oder zumindest ihre Fassaden unter Denkmalschutz gestellt werden, da sie das rheinseitige Ortsbild seit 1910 sehr stark geprägt haben.
Die Ratsmehrheit entschied leider anders, heute steht dort an Stelle der alten Rheinschule ein neuer Wohnkomplex.
Rheinschule 2007, Photo: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Rheinschule 2007


In offenen Briefen an die damalige Ministerpräsidentin von NRW Hannelore Kraft wandten WIR uns 2013 gegen die Absicht, eine Sperrklausel für kleinere Parteien und Einzelkandidaten einzuführen und damit einen Teil der Wähler/innen zugunsten der großen Parteien aus den Räten auszuschließen. Das Landesverfassungsgericht hat das 2017 als verfassungswidrig abgelehnt.
Auch fanden WIR es widersinnig, in Zeiten, in denen viele Kommunen im Nothaushalt waren, die Vergütungen für die Kommunalpolitiker anzuheben. Da haben sich leider die großen Parteien durchgesetzt.


 
2013 haben WIR versucht, montags eine Gesangsrunde "Singendes Treppchen" bei Reno, Nordstr. 7, zu etablieren. Jede/r durfte mitsingen. Da kaum Instrumentalisten teilnahmen, schlief die Veranstaltungsreihe leider nach ein paar Monaten ein.
zurück zu "künftige Schwerpunkte".


 
Kerosinsee, Graphik: E. Hermans (anklicken für größer ...)
Kerosinsee
Nachdem bei Shell 2012 rund eine Million Liter Kerosin ins Grundwasser geflossen sind, wollten WIR, dass alle Produktleitungen besser überwacht werden können. Die entsprechende Resulotion an die Landesregierung NRW lehnten die anderen Parteien im Wesselinger Rat ab.
Einzelheiten siehe hier.


In der Ratssitzung am 19.7.2011 hat der damalige Bürgermeister Haupt aufgerufen, beim Thema Energieeinsparung mitzuarbeiten und uns gebeten, hierzu Ideen einzubringen.
WIR haben ihm eine ganze Reihe von Vorschlägen gemacht, die aber größtenteils immer noch der Umsetzung harren. (siehe Schreiben rechts.
Falls Ihr Browser das Schreiben nur als schmalen langen Streifen anzeigt: den kann man anklicken, um auf eine lesbare Größe zu kommen.)


Im Integrierten Klimaschutzkonzept, das im Juli 2019, also nach gerade mal acht Jahren, erstmals im Stadtentwicklungsausschuss behandelt wurde, sind ein paar der Punkte wenigstens aufgegriffen.
Für Diejenigen, die gerne viel lesen: Vorlage ASU 19.2.2019
Schreiben an BM Haupt 22.8.2011
Schreiben an BM Haupt 22.8.2011


Außenbecken Gartenhallenbad, Photo: KStA (anklicken für größer ...)
Außenbecken Gartenhallenbad
Bei der Entscheidung um die Selbständigkeit Wesselings war 1975 für das Verwaltungsgericht einer der ausschlaggebenden Punkte, dass Wesseling die komplette Infrastruktur einer Stadt hatte. Dazu zählte als wesentlich, dass es hier ein Frei- und Hallenbad gab. In den Jahrzehnten danach hat die Stadt fast alles, was sie in den 70ern neu gebaut hatte vergammeln lassen. Ein vernünftiger Bauunterhalt wäre preiswerter gewesen, kann jetzt aber leider in vielen Fällen nicht mehr nachgeholt werden.
Im Gartenhallenbad war auch das Außenbecken nicht mehr zu retten, es wurde zugeschüttet.

Was sehen Sie auf dem Bild aus dem KStA vom 30.6.2011 hinter den Personen?
Uns wurde gerichtlich untersagt von "Bauschutt" zu sprechen, laut einem der Abgebildeten wurde da nur sauberes Erdreich verfüllt.