WIR/ Freie Wähler Wesseling


das Neueste, Stand 14.4.2021


Pressemitteilung von Die Linke Wesseling und WIR/ FWW, 14.4.2021

(Ja, dieser Text ist lang, trotzdem interessant.
Darunter kommen noch andere Aktualitäten.)


„Erst rufen die Grünen zum Sitzungsboykott auf, dann verdrehen sie gemeinsam mit der CDU die Wahrheiten!“
Sie gehen wie ein viraler Flashmob durch die sozialen Medien.
Mit den reißerischen Überschriften „Ratsopposition ist nicht digitalfähig!“, „Präsenz statt Vorbild!“ oder sogar „Bürgermeister Esser missachtet Ratsbeschluss!“ verdreht die scheinbar öffentlichkeitsscheue CDU/Grünen-Koalition die Wahrheiten des Ratsbeschlusses vom 9.2.2021, um mutmaßlich ihre Politik hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchziehen zu können.

In seiner Sitzung am 9.2.2021 (Beschlussvorlage 30/2021) hat der Rat gem. § 60 Abs.2 der Gemeindeordnung NRW während der pandemischen Lage seine Entscheidungsbefugnisse vorübergehend auf den Hauptausschuss übertragen.
Damit kann dieser bei einem Mindestmaß von Sitzungsteilnehmern (ca. die Hälfte) unter Wahrung der Mehrheitsverhältnisse entscheiden.
Der Beschluss sieht mit keinem Wort vor, dass nun grundsätzlich alle Ausschusssitzungen in digitaler Form stattzufinden haben. Lediglich die Reduzierung auf das Notwendige wurde verabredet.

In seinem Rundschreiben vom 29.3.2021 schreibt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW unter Punkt 3c. hierzu:
„Von der Delegierung der Entscheidungsbefugnisse des Rats bleiben die gesetzlichen und satzungsmäßigen Zuständigkeiten der Ausschüsse grundsätzlich unberührt, sodass sie weiterhin vorberatend und entscheidend tätig werden.“

Der Städte- und Gemeindebund NRW führt in seiner Mitteilung 15/2021 vom 20.1.2021 ausführlich aus:
„Digitale Rats- oder Ausschusssitzungen sind nicht in der Gemeindeordnung NRW (GO NRW) verankert und von daher aus verschiedenen Gründen während der Corona-Pandemie keine rechtlich zulässige Alternative zu Präsenssitzungen. Dagegen spricht zunächst der in der GO NRW verankerte Öffentlichkeitsgrundsatz. Danach muss grundsätzlich eine Teilnahme an diesen Sitzungen für Interessierte möglich sein. Bei nichtöffentlichen Sitzungen gibt es nach der GO NRW keine Kontrollmöglichkeit, um ein Mithören von Dritten oder sogar ein Aufzeichnen der Sitzung zu vermeiden. Da nur aus bestimmten Gründen ausnahmsweise eine nichtöffentliche Sitzung durchgeführt werden darf, muss die Geheimhaltung der Inhalte aber gewährleistet werden können. Zudem hält die GO NRW die Möglichkeit von geheimen Abstimmungen vor. Derartige Abstimmungen sind aber nur für Präsenzsitzungen denkbar.“

In der gleichen Ratssitzung vom 09.02.2021 beantragte die Ratsopposition SPD, FDP, WIR/ FWW und das fraktionslose Ratsmitglied Sascha Jügel (Die Linke Wesseling) das Livestreaming von Sitzungen, damit Bürgerinnen und Bürger an allen öffentlichen Sitzungen auch per Livestream teilnehmen können (siehe Beschlussvorlage 16/2021).
Dieser Antrag wurde von der CDU/Grünen-Koalition und somit mehrheitlich abgelehnt.
Den Ablehnungsgrund muss man sich dabei auf der Zunge zergehen lassen: Man wolle sich z.B. als nicht geschulter, erfahrener Rhetoriker nicht die Blöße des "öffentlichen Zur-Schau-Stellen“ geben oder müsste wegen dieser falschen Scham auf Redebeiträge verzichten, was das Rederecht eines jeden Ratsmitgliedes einschränken würde.

„Mit uns wird es keine Politik hinter verschlossenen Türen und an den Bürger/innen vorbei geben!“ erklären Klaus Meschwitz von WIR und Sascha Jügel (Die Linke Wesseling).

Nun wirft die schwarzgrüne Koalition der gesamten Opposition vor, nicht digitalisierungsfähig zu sein oder gar Ratsbeschlüsse zu missachten.
„Wie zuvor verabredet, so sind wir dafür und haben dementsprechend auch vorgeschlagen, dass nur die notwendigen Ausschusssitzungen mit den wichtigsten und nicht aufschiebbaren Punkten - hier bspw. Haushaltsberatungen, anstehende Flächennutzungsplanänderungen und Aufstellungsbeschlüsse - in Präsenz stattfinden. Und alle anderen Punkte können wir über digital geführte interfraktionelle Gespräche vorhandeln.“ so Sascha Jügel (Die Linke Wesseling).
Hierbei muss man aber wissen, dass interfraktionelle Gespräche, die anstelle ordentlicher Präsenz-Ausschusssitzungen stattfinden, kein Entscheidungs- oder Beschlussorgan sind und dass die Öffentlichkeit bei solchen interfraktionellen Gesprächen regelrecht ausgesperrt ist.

Die Kämmerin der Stadt Wesseling hat diesbezüglich darauf hingewiesen, dass die Präsenzsitzung des nächsten Hauptausschusses nicht ausreichend sein wird, um die Haushaltssatzung der Stadt Wesseling zu verabschieden, da durch die Absagen der Ausschüsse keine Beschlüsse der Fachausschüsse vorliegen könnten, sondern eben nur Beratungsergebnisse ohne Beschlusscharakter.
Mindestens eine weitere Präsenzsitzung des Hauptausschusses wäre demzufolge notwendig.
„Insbesondere bei der derzeitig angespannten Haushaltssituation sind die Haushaltsberatungen für Wesseling und seine Bürger/innen enorm wichtig. Wir steuern auf den nächsten Nothaushalt zu. Die Kollegen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und CDU scheinen das noch nicht mal bemerkt zu haben. Oder erachten den Haushalt eben als nicht so wichtig“, so weiter Klaus Meschwitz.

„Neben dem, dass die Stadtverwaltung alle möglichen Infektionsschutzmaßnahmen wie z.B. Abstand zwischen den Sitzungsteilnehmern, Trenn-/Spuckschutzwände zwischen den Tischen und aufgestellte Desinfektionsspender bereits umgesetzt hat, werden nunmehr zusätzlich noch Corona-Schnelltests für die Ausschussmitglieder und andere Teilnehmer/innen durch die Feuerwehr vor jeder Sitzung angeboten. Ich habe für den Boykottaufruf und diesen ganzen Zirkus absolut kein Verständnis mehr.“ so Sascha Jügel (Die Linke Wesseling).

Jügel und Meschwitz weiter:
„Waren die beiden vergangenen Ratsperioden von gegenseitigem Respekt mit- und untereinander über alle Couleur hinaus geprägt, so hat der „neue“ Rat ein vollkommen neues Gesicht und eine ganz neue Qualität bekommen.
Nunmehr scheinen lautstarke Zwischenrufe, menschengemachte Störgeräusche, permanentes Herumlaufen während der Sitzung und verdrehte Wahrheiten an der neuen Tagesordnung zu sein.

Pressemitteilung zu den Haushaltsberatungen, 7.4.2021

Die Fraktion WIR/ FWW sieht genau wie die anderen Fraktionen und fraktionslosen Ratsmitglieder die angespannte Haushaltssituation der Stadt Wesseling gerade jetzt durch die Pandemie, möchte aber genauso ein paar Projekte verwirklichen, die ohne etwas Geld nicht umgesetzt werden können.
Daher haben WIR den anderen Ratsmitgliedern vorgeschlagen, dass sich in diesem Jahr 2021 sämtliche Fraktionen/ Fraktionslose darauf beschränken, ausschließlich Projekte zu beantragen/ in den Haushalt einzustellen, die 10.000 € pro Fraktionsmitglied nicht überschreiten.
Die Fraktion WIR/ FWW dürfte sich dann was für 20.000 € wünschen, die CDU für 150.000 €, die anderen entsprechend.
Die Aufteilung würde genau dem Wählerwillen entsprechen und der Haushalt der Stadt sehr entlastet.

CDU und SPD haben leider mitgeteilt, dass sie diese Haushaltseinsparung ablehnen.
Die Bürger/innen unserer Stadt dürfen also gespannt sein, was jetzt alles zum Haushaltsplan 2021 beschlossen wird und wieviele Millionen wir dadurch ins Minus rutschen.

Zur Finanzierung der Fraktionswünsche nach unserem Vorschlag wären bei 38 Ratsmitgliedern 380.000 € nötig. Unser Vorschlag zur Gegenfinanzierung war, den Bootsanleger für die Feuerwehr um zwei Jahre zu verschieben und so lange noch die Nato-Rampe oder einen der vorhandenen Anleger mitzubenutzen.

Im Folgenden unsere Anträge zum Haushalt:

Göddertz-Uhr (anklicken für größer ...)
Göddertz-Uhr
     Die Musikanlage der Göddertz-Uhr am neuen Rathaus wird instandgesetzt und wieder in Betrieb genommen.
Kosten: 8.000 €

Begründung:
Die Göddertz-Uhr wurde 1986 in Betrieb genommen und ist Bestandteil der Liste „Kunstwerke im öffentlichen Raum“, sie ist integraler und prägender Teil der Rathausfassade.
Wesentlicher Teil dieser Uhr ist die Musik, die zu jeder vollen Stunde ertönte.
Seit mehreren Jahren ist sie still, die Wiederinbetriebnahme ist schon lange überfällig.
Die Technik der Musikanlage sollte künftig dem heutigen Stand der Technik entsprechen.
Die Musikauswahl sollte breit gemischt sein, so dass sie auch Touristen und damit Kaufkraft anzieht.
Dazu ist auch nötig, dass die Stadt die jeweils aktuelle Musikauswahl in den Medien veröffentlicht und bewirbt.
Um die Anwohner nicht unnötig in der Nachtruhe zu stören, sollte sie nur von 6:00 h bis 22:00 h erklingen.

Die Epitaph für russische Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Berzdorf wird restauriert.
Kosten: 2.000 €

Begründung:
Der Stern und der Text der Epitaph sind sehr verblasst und müssen zumindest nachgemalt werden.
Sinnvoll wäre auch eine Tafel neben dem Gedenkstein mit der Übersetzung des kyrillischen Textes und evtl. weiteren historischen Anmerkungen.

     Epitaph für russische Zwangsarbeiter (anklicken für größer ...)
Epitaph für russische Zwangsarbeiter

Denkmal-Logo (anklicken für größer ...)
Denkmal-Logo

     Am „Tag des offenen Denkmals“ werden Wesselinger Denkmalbesitzer unterstützt, damit sie ihre Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Kosten: 3.000 €

Begründung:
Entsprechend dem Beschluss zu Vorlage 101/2019 sollen Denkmalbesitzer unterstützt werden, ihre Objekte zu öffnen, damit der „Tag des offenen Denkmals“ wie in anderen Städten dann auch in Wesseling künftig mehr ist als nur ein „Tag des Denkmalvortrages“ und auch mehr Besucher anlockt.

Der Mühlenweg zwischen Kreisel L300 und Berzdorfer Str. wird zur Fahrradstraße erklärt, als Pilotprojekt, und entsprechend eingefärbt, markiert und beschildert.
Kosten: 7.000 €

Begründung:
Für aus Köln und aus dem Bereich um die Nordstr. kommende Fahrradfahrer (auch viele Schüler des Schulzentrums) gibt es keinerlei Möglichkeit legal und sicher in die Berzdorfer Str. abzubiegen.
Die Aufforderung der Verwaltung an die Fahrradfahrer, bis zum Rotdornweg hochzufahren, dort die Fußgängerampel zu betätigen und danach den Mühlenweg wieder hinunterzufahren, ist realitätsfern und wird entsprechend nicht befolgt.
Zum Aufmalen von eigenen Fahrradspuren ist der Unterführungsbereich zwischen den Säulen zu eng.
Sinnvoller ist es, wie in anderen Städten auch, den Bereich zwischen dem Kreisel L300/ Mühlenweg und der Einmündung Berzdorfer Str. in einem Pilotprojekt zu einer Fahrradstraße zu erklären, auf der die Fahrradfahrer Vorrang haben.

     Vogelbeobachtungshäuschen (anklicken für größer ...)
Vogelbeobachtungshäuschen
Der Bau des Bootsanlegers für die Feuerwehr wird auf 2023 verschoben.
Einsparung: 380.000 €

Begründung:
Angesichts der angespannten Haushaltssituation der Stadt Wesseling gerade jetzt durch die Pandemie und zur Finanzierung der Wünsche der Fraktionen sollten nicht wirklich dringliche Maßnahmen wie der Bau des Bootsanlegers für die Feuerwehr um 2 Jahre geschoben werden.
Wie bisher sollte solange noch die Nato-Rampe genutzt oder einer der vorhandenen Anleger mitbenutzt werden.

Vogelbeobachtungshäuschen, 5.4.2021

Vogelbeobachtungshäuschen (anklicken für größer ...)
Vogelbeobachtungshäuschen
         WIR haben unten am 7.2.2021 berichtet, dass das Vogelbeobachtungshäuschen am NSG Entenfang vandalismusmusfest neu errichtet werden soll.
Es wurde kurz vor Ostern fertig, Sie können jetzt wieder in Ruhe die Vögel auf dem Naturschutzsee beobachten.
Viel Erfolg beim Entdecken von Ihnen bislang unbekannten Vogelarten!

Natürlich wäre es schön, wenn jetzt auch noch das Hinweisplakat davor mal durch ein neues ersetzt würde.


Neuer Vorstand, 1.4.2021

Auf der Jahreshauptversammlung am 20.3.2021 wurde der bisherige Vorstand mit
der 1. Vorsitzenden Daniela Spatz,
dem 2. Vorsitzenden Volker Plettenberg und
der Kassiererin Irmgard Klein
entlastet, sie haben nicht erneut kandidiert.
WIR/ FWW danken ihnen für ihren Einsatz für den Verein.

Stattdessen wurden
Erich Hermans zum 1. Vorsitzenden,
Christel Meerkamp zur 2. Vorsitzenden und
Ingrid Westerhove zur Kassiererin
gewählt.
         Vorstand seit 20.3.2021 (anklicken für größer ...)
Ingrid Westerhove, Christel Meerkamp, Erich Hermans

Fraktionszuwendungen, 23.3.2021

KStA 23.3.2021 (anklicken für größer ...)
KStA 23.3.2021

   Auf der Sitzung des Hauptausschusses, der am 17.3.2021 an Stelle des Rates stattfand, haben die erstarkten Grünen, die früher immer gegen die Selbstbedienungsmentalität der großen Fraktionen gekämpft hatten, gezeigt, dass jetzt auch ihnen die eigenen Einnahmen wichtiger sind als das Wohl der Stadt:
Sie haben zusammen mit der CDU beantragt und auch beschlossen, dass sie (6 Ratsmitglieder) genauso wie CDU (15) und SPD (12) jeweils eine Sonderpauschale von 24.000 € im Jahr erhalten,
zusätzlich zu einem Sockelbetrag von 4.000 € pro Fraktion (den bekommen dann auch FDP und WIR (je 2), der fraktionslose Linke nur 1.000 €) sowie für Alle weitere 500 € je Ratsmitglied.

Nach dem bislang gültigen Berechnungsschlüssel, den WIR/ FWW seinerzeit auch schon als viel zu hoch abgelehnt hatten, bekämen
CDU 33.782 €, SPD 29.376 €, Grüne 20.563 €, FDP und WIR je 4.896 €, der Linke 1.468 € pro Jahr,
aber nach diesem neuen Beschluss bekommen jetzt
CDU 35.500 €, SPD 34.000 €, Grüne 31.000 €, FDP und WIR je 5.000 €, der Linke 1.500 € pro Jahr.

Die Ungerechtigkeit wird noch größer, wenn man diese Zahlen auf die einzelnen Fraktionsmitglieder umrechnet:
da bekommen dann
CDU 2.366 € pro Person, SPD 2.833 €, Grüne 5.166 €, FDP und WIR je 2.500 €, der Linke 1.500 € im Jahr.
Jeder einzelne Grüne bekommt also fast 31/2-mal so viel wie der Linke!

Alle Vorschläge der Anderen, die Sonderpauschale der Grünen zu verringern oder gar einheitliche Sätze für alle Ratsmitglieder einzuführen, wurden von der schwarz-grünen Ratsmehrheit abgelehnt.
Besonders erbost hat, dass Schwarz-Grün seinen Vorschlag erst am Tag vor der Sitzung mitgeteilt hat, so dass den anderen Fraktionen überhaupt keine Zeit zum Diskutieren blieb.
Der Bürgermeister lässt jetzt überprüfen, ob der Beschluss rechtmäßig ist.

Entenfanggelände, 7.2.2021

Weitere Antworten zu den Fragen im August 2020:

- Die Brücke über den Entenfangteich war wohl baufällig und wurde demontiert.
WIR bekamen die Antwort, dass mit den Vorplanungen zur Bau einer neuen Brücke begonnen wurde und Haushaltsmittel dafür zur Verfügung stehen.
Man darf gespannt sein, wann sie fertig ist.

Brücke Entenfang 2008 (anklicken für größer ...)
Brücke Entenfang 2008

  Brücke Entenfang 2020 (anklicken für größer ...)
Brücke Entenfang
2021


- Das Vogelbeobachtungshäuschen im Naturschutzgebiet Entenfang wurde vor ein paar Jahren durch Brandstiftung zerstört.
WIR hatten gefragt, wann sie wieder neugebaut wird. Uns wurde mitgeteilt, dass die Untere Landschaftsbehörde des Rhein-Erft-Kreises das Häuschen in den nächsten Monaten vandalismusfest und nicht brennbar neu errichtet lässt.
Hoffentlich hält sie dann.
Die danebendestehende Weide wurde bei dem Feuer zwar schwer verbrannt, regeneriert sich aber ganz gut.
ehem. Vogelbeobachtungshäuschen Entenfang (anklicken für größer ...)
ehemaliges
Vogelbeobachtungs-
häuschen Entenfang

  Weide daneben (anklicken für größer ...)
Weide daneben
KStA 21.1.2021 (anklicken für größer ...)
KStA 21.1.2021

  Werbekurier 5.2.2021 (anklicken für größer ...)
Werbekurier 5.2.2021

- 1988 wurde nahe des Entenfangteiches die Bronzeplastik "Entenfänger" von Wolfgang Binding aufgestellt.
2010 wurde sie (wohl von Metalldieben) abgeflext.
WIR fragten, ob sie versichert war und wann da endlich eine Kopie aufgestellt wird. Mit der Anregung, sie nicht aus Bronze, sondern einem anderen Material herzustellen, damit sie nicht direkt wieder gestohlen wird.
Uns wurde geantwortet, dass sie nicht versichert war, da das bei frei zugänglichen Kunstwerken extrem teuer sei.
Die Verwaltung hat beim Künstler nachgefragt, die alte Gussform existiert nicht mehr.
Es gibt aber noch einen zweiten Guss in Aachen, von dem ein Abdruck genommen werden und darin dann neu gegossen werden könnte. Das würde dann wohl ein Stück teurer als 10.000 €.
Noch haben WIR uns nicht entschieden, ob es sinnvoll ist, den Neuguss zu fordern.
Denn wenn man einen Bronzeguss wieder im Entenfanggelände aufstellt, besteht die Gefahr, dass er bald wieder gestohlen wird.
Ihn sicherer aufzustellen, z.B. im Rathaus, macht auch keinen Sinn, da dort der örtliche Bezug fehlt.
Es müsste schon ein Material sein, dass für Metalldiebe uninteressant, aber trotzdem stabil ist.
Oder vielleicht eine Steinplastik, in die die Silhouette der Binding-Skulptur und ein Begleittext eingelassen sind.
Falls Sie noch bessere Ideen haben: Bitte teilen Sie sie uns mit!

ehem. Plastik
ehem. Plastik
"Entenfänger"

Fahrradverbindung Friedensweg - Waldstr., 16.12.2020

WIR/ FWW haben im August 2020 dem Bürgermeister ein paar Fragen gestellt, durch Wahlkampf und die Arbeit der Verwaltung zu den Corona-Maßnahmen hat es etwas gedauert, aber hier sind jetzt die ersten Antworten:

Fahrradfahrer benutzen berechtigterweise gerne Strecken, die nicht direkt an stark befahrenen Autostraßen und deren Lärm und Abgasen verlaufen, daher werden zwischen Mühlenweg und Urfeld gerne zumindest Teilstücke der Strecke Friedensweg - Birkenstr. - Moselstr. - Rheinbogen - Waldstr. benutzt.

Radverbindung Friedensweg-Urfeld (anklicken für größer ...)
Radverbindung
Friedensweg-Urfeld

Fuß- + Radweg neben der Feuerwehr (anklicken für größer ...)
Fuß- + Radweg
neben der Feuerwehr

  - Als 2015 die Flüchtlingscontainer an der Mainstr. aufgebaut wurden, hatte man Angst, dass es dort zu Anschlägen kommen könnte. Diese Sorge brauchen wir jetzt wohl nicht mehr zu haben.
Damals wurden am Fuß- und Radweg in Verlängerung der Birkenstr. Ecke Kronenweg (neben der Feuerwehr) Drängelgitter aufgebaut, die dort den Durchgang auf ca. 60 cm einengten und bei Bedarf geschlossen werden konnten.
WIR hatten gefragt, wann die endlich entfernt werden. Daraufhin wurden sie Mitte November abgebaut.

- Im kleinen Grünzug im Gewerbegebiet Rheinbogen verläuft der Fuß- und Radweg über zwei Brückchen, deren Enden dilettantischerweise unter Split begraben wurden und daher innerhalb weniger Jahre wegfaulten. Eine wurde vor ein paar Jahren gesperrt und mittlerweile abgerissen, die andere mit zusätzlichen Platten verstärkt.
Auf die Nachfrage von WIR wurde jetzt Geld in den Haushalt für die Sanierung beider Brücken gestellt, der Baubeginn ist noch offen.

Brücke 1 Rheinbogen (anklicken für größer ...)
Brücke 1
Rheinbogen


  Brücke 1 Rheinbogen (anklicken für größer ...)
Brücke 2
Rheinbogen


Spenden an Tafel, Förderverein CBT und Stemmler-Stiftung, 26.11./ 8.12.2020

Der Verein WIR/ FWW verzichtet dieses Jahr auf sein traditionelles Jahresausklangsessen.
Und spendet stattdessen den Betrag, kräftig aufgerundet, an die folgenden zwei Wesselinger Vereine und eine Stiftung, um sie ein wenig bei ihrer großartigen Arbeit mit jeweils 333,33 € zu unterstützen:

- Die Wesselinger Tafel
Sie unterstützt Menschen, die in Not sind, mit Lebensmitteln. Und deren Zahl ist jetzt in Coronazeiten leider gewachsen.
- Förderverein CBT-Wohnhaus St. Lucia e.V.
Sie tun ihr Bestes, damit Bewohner/innen des CBT-Hauses möglichst noch am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, auch in dieser kontaktarmen Zeit.
- Stemmler-Stiftung
Christel und Hans Michael Stemmler haben vor Jahren eine Stiftung gegründet, um Not leidenden Kindern und Jugendlichen in Wesseling und der näheren Umgebung zu helfen. Und helfen da, wo der Staat nicht hilft. Sie arbeiten u.a. mit dem Jugendamt und dem Sozialamt der Stadt Wesseling, der Caritas, den Kirchen und den Schulen zusammen. Auf diesem Weg weiß man, wo geholfen werden kann und muss.

Weitere Informationen zu den Vereinen/ der Stiftung finden Sie auf
wesselinger-tafel.de
www.foerderverein-lucia.de
Kölnische Rundschau zur Stemmler-Stiftung

KStA 28.11.2020 (anklicken für größer ...)
KStA 28.11.2020

Werbekurier 8.1.2021 (anklicken für größer ...)
Werbekurier 8.1.2021

Dankschreiben St. Lucia (anklicken für größer ...)
Dankschreiben
St. Lucia


Scheckübergabe St. Lucia, Photo: H.Klein (anklicken für größer ...)
Scheckübergabe St. Lucia

Dankschreiben Stemmlerstiftung (anklicken für größer ...)
Dankschreiben
Stemmlerstiftung


Scheckübergabe Stemmler, Photo: H.Stemmler  (anklicken für größer ...)
Scheckübergabe Stemmler

Scheckübergabe Tafel, Photo: H.Klein (anklicken für größer ...)
Scheckübergabe Tafel

Ausschüsse des Rates Wesseling, 17.11.2020

Am 17.11.2020 hat der Rat beschlossen, die folgenden Ausschüsse zu bilden.
Folgende Mitglieder, Stellvertreter und sachkundige Einwohner wurden für WIR/ FWW hineingewählt,
(WIR sind in keinem der Ausschüsse Vorsitzende oder deren Stellvertreter):

Ausschuss (Sitze gesamt) Mitglied WIR Stellvertreter sachkund. Einwohner
(nicht stimmberechtigt)
Betriebsausschuss (15) Erich Hermans Klaus Meschwitz Ingrid Westerhove
Familie, Soziales, Gesundheit + Senioren (17) Klaus Meschwitz Erich Hermans Edith Lux
Hauptausschuss (22 + BM) Klaus Meschwitz Erich Hermans  
Integrationsrat (7 + 8 Migranten) Klaus Meschwitz
(beratend)
Erich Hermans  
Jugendhilfeausschuss (9 + Freie Träger) Hoppel Graßmeier
(beratend)
Klaus Meschwitz
(pers. Stellvertr.)
 
Personalausschuss (7) Klaus Meschwitz Erich Hermans  
Rechnungsprüfungsausschuss (11) Klaus Meschwitz Erich Hermans  
Schulausschuss (17) Klaus Meschwitz Erich Hermans Christel Meerkamp
Seniorenbeirat (13) Ingrid Westerhove
Sport, Freizeit, Kultur, Partnerschaften (17) Harald Klein Erich Hermans,
Klaus Meschwitz
Dieter Kussauer
Stadtentwicklung + Umweltschutz (22) Erich Hermans Klaus Meschwitz Dieter Kussauer
Wahlausschuss (6 + Wahlleiter) (In diesem Ausschuss sind WIR, FDP + Linke nicht vertreten.)
Wahlprüfungsausschuss (11) Erich Hermans Klaus Meschwitz  
Wirtschaft, Digitalisierung, Innovation (17) Klaus Meschwitz Erich Hermans Dagmar Streich
Aufsichtsrat Stadtwerke (20 + BM) Erich Hermans Klaus Meschwitz  
Aufsichtsrat Stadtentwicklungsgesellschaft (14 + BM) Erich Hermans Klaus Meschwitz  
Deutsche Verkehrswacht Rhein-Erft-Kreis   Erich Hermans
Ansonsten sind WIR in keinen weiteren Gremien vertreten.



Gang des Gedenkens, 9.11.2020

Seit 21 Jahren findet in Wesseling am 9.11. ein "Gang des Gedenkens" statt, veranstaltet vom VOHK (Verein für Orts- und Heimatkunde) und den Kirchen, in Zusammenarbeit mit der Stadt.
Dieses Jahr fiel der Gang wegen Corona aus.
Es gab nur eine kleine Gedenkfeier, ohne Öffentlichkeit, auch ohne Ratsfraktionen.

Die Fraktion WIR/ FWW findet dieses Gedenken wichtig und ist in all den Jahren immer mitgegangen (bzw. heutige Fraktionsmitglieder schon vor Gründung der Fraktion). Daher hat sie dieses Jahr coronakonform eine eigene kleine Gedenkveranstaltung durchgeführt und sowohl an der ehemaligen Synagoge, am jüdischen Friedhof und an sämtlichen Stolpersteinen Kerzen aufgestellt und weiße Rosen niedergelegt.
Die Stolpersteine wurden zuvor von SPD-Mitgliedern geputzt.
Die von den Nazis ermordeten oder vertriebenen Wesselinger Mitbürger jüdischen Glaubens dürfen nicht vergessen werden. So etwas darf sich nicht wiederholen.
Die Synagoge in Wesseling wurde am 10.11.1938 niedergebrandt. Daher ersetzten WIR am 10.11. die verbrauchten Kerzen.

Hier ein paar Photos zu den einzelnen Gedenkorten sowie die Artikel im Stadtanzeiger und Webekurier:

jüdischer Friedhof, Photo: K. Meschwitz (anklicken für größer ...)
jüdischer Friedhof

Synagoge, Bild 1, Photo: M.Würminghausen (anklicken für größer ...)
Synagoge, Bild 1

Synagoge, Bild 2, Photo: M.Würminghausen (anklicken für größer ...)
Synagoge, Bild 2

Auf dem Rheinberg 11, Photo: D. Streich (anklicken für größer ...)
Auf dem Rheinberg 11

KölnerStr. 26, Photo: M.Würminghausen (anklicken für größer ...)
KölnerStr. 26

KölnerStr. 80, Photo: M.Würminghausen (anklicken für größer ...)
KölnerStr. 80

Nordstr. 20, Photo: M.Würminghausen (anklicken für größer ...)
Nordstr. 20

KStA 12.11.2020 (anklicken für größer ...)
KStA 12.11.2020

Werbekurier 13.11.2020 (anklicken für größer ...)
Werbekurier 13.11.2020
Gedenken WIR+SPD


Werbekurier 20.11.2020 (anklicken für größer ...)
Werbekurier 20.11.2020
Gedenken VOHK, Stadt, Kirchen


 
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